{"id":230,"date":"2013-07-16T10:09:44","date_gmt":"2013-07-16T08:09:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schallhorn.com\/wordpress\/?p=230"},"modified":"2014-06-29T22:47:36","modified_gmt":"2014-06-29T20:47:36","slug":"230","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schallhorn.com\/?p=230","title":{"rendered":"Geographie und \u00d6ffentlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a9 Eberhard Schallhorn<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Geographie in \u00d6ffentlichkeit, <\/strong><\/h2>\n<h2><strong>Lehre, Praxis und Unterricht. <\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als der kleine Prinz in Antoine de Saint-Exup\u00e9rys gleichnamiger Erz\u00e4hlung w\u00e4hrend seiner Reise auf den sechsten Planeten kam, traf er einen einzigen Bewohner, einen alten Herrn, der ungeheure B\u00fccher schrieb:<\/p>\n<p><em>\u201eDa schau! Ein Forscher!\u201c rief er, als er den kleinen Prinzen sah. Der kleine Prinz setzte sich an den Tisch und verschnaufte ein wenig. Er war schon so viel gereist! \u201eWoher kommst Du?\u201c fragte ihn der alte Herr. \u201eWas ist das f\u00fcr ein dickes Buch?\u201c sagte der kleine Prinz. \u201eWas machen Sie da?\u201c \u201eIch bin Geograph\u201c, sagte der alte Herr. \u201eWas ist das, ein Geograph?\u201c \u201eDas ist ein Gelehrter, der wei\u00df, wo sich die Meere, die Str\u00f6me, die St\u00e4dte, die Berge und die W\u00fcsten befinden.\u201c \u201eDas ist sehr interessant\u201c, sagte der kleine Prinz. \u201eEndlich ein richtiger Beruf!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Meinung, dass \u201eGeograph\u201c ein \u201erichtiger Beruf\u201c sei, ist allerdings auf unserem sch\u00f6nen Planeten durchaus nicht weit verbreitet. Antwortet jemand, der nach seinem Beruf gefragt wurde, mit \u201eIch bin Geograph\u201c, wird er regelm\u00e4\u00dfig die anerkennende, gleichwohl erstaunte Antwort h\u00f6ren: \u201eAch, Geologe sind Sie!\u201c Oder: \u201eIch bin in &#8230; geboren \/ im Urlaub gewesen. Ach, Sie wissen nicht, wo das ist? Aber Sie sind doch Geograph!?\u201c<\/p>\n<p>Immerhin d\u00fcrfte auf diese Weise dann der Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch gefunden sein, das sich um die Dinge dreht, mit denen sich Geographen tats\u00e4chlich besch\u00e4ftigen: Mit Meeren, Str\u00f6men, St\u00e4dten, Bergen und W\u00fcsten sicherlich, wie der alte Herr auf dem sechsten Planeten, aber auch und besonders mit den Zukunftsproblemen unserer Welt, wie sie von Umweltexperten und Wissenschaftlern auf\u00a0 Befragen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) genannt wurden, zum Beispiel:<\/p>\n<p>Klimawandel und Luftverschmutzung<br \/>\nWasserknappheit und Wasserverschmutzung<strong><br \/>\n<\/strong>Zerst\u00f6rung der W\u00e4lder und W\u00fcstenbildung<br \/>\nM\u00fclldeponien, Industrieabgase und Verst\u00e4dterung<br \/>\nBodenerosion<br \/>\nSt\u00f6rung der \u00d6kosysteme<br \/>\nEnergieverbrauch und Ersch\u00f6pfung der nat\u00fcrlichen Ressourcen<br \/>\nMeeresverschmutzung und Ver\u00e4nderung von Meeresstr\u00f6mungen<br \/>\nNaturkatastrophen<\/p>\n<p>Das Besondere aller dieser Themen ist es, dass ihre Ursachen und Folgen sowohl die nat\u00fcrlichen Gegebenheiten der Erde als auch die belebte Natur betreffen, insbesondere aber auch den Menschen. So ist es einerseits unzweifelhaft, dass sich im Laufe der Erdgeschichte das Klima in den Regionen der noch menschenlosen Erde immer wieder, oft sogar grundlegend und vergleichsweise schnell\u00a0 ge\u00e4ndert hat &#8211; dass es andererseits aber durch die wirtschaftliche Aktivit\u00e4t des Menschen in den vergangenen 100 Jahren derma\u00dfen ver\u00e4ndert wurde, dass eine Beeintr\u00e4chtigung des nunmehr vorhandenen menschlichen Lebens in weiten Regionen der Welt zu bef\u00fcrchten ist &#8211; anstatt dass menschliches Wirken das Leben des Menschen auf der Erde erleichtert.<\/p>\n<p>Besch\u00e4ftigung im und mit dem Fach Geographie bedeutet also, sich im naturwissenschaftlichen wie im gesellschaftswissenschaftlichen Umfeld zu bet\u00e4tigen, Methoden aus beiden Bereichen sachgerecht anzuwenden und jeweils das System Mensch-Erde-Mensch als Ganzes zu ber\u00fccksichtigen: Der Mensch wirkt auf die Erde ein, und die ver\u00e4nderte Erde wirkt auf das Leben des Menschen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Geographie ist als Fachdisziplin, die sich mit \u201eder Erdoberfl\u00e4che in ihrer r\u00e4umlichen Differenzierung, ihrer physischen Beschaffenheit sowie als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns\u201c (<i>Blotevogel<\/i>) besch\u00e4ftigt, eine Geowissenschaft. Zur sach- und fachgerechten Behandlung ihrer Inhalte zieht sie gleicherma\u00dfen Erkenntnisse und Inhalte der naturwissenschaftlichen Geowissenschaften (z. B. Geologie, Meteorologie, Geophysik, Mineralogie, Ozeanographie u.a.) wie der Kultur- und Wirtschaftswissenschaften heran. Oft wird sie daher als ein \u201eBr\u00fcckenfach\u201c zwischen Natur- und Kulturwissenschaften bezeichnet. Dar\u00fcber hinaus vertritt sie in den deutschen Schulen weitgehend &#8211; neben dem in einigen L\u00e4ndern in den Stundentafeln der Sekundarstufe II vorhandenen Schulfach \u201eGeologie\u201c und einigen Inhalten in den F\u00e4chern Physik, Chemie und Biologie &#8211; die Geowissenschaften in der Schule; gerne wird das Schulfach daher auch als geo- daher auch als geo- oder \u201eerdwissenschaftliches Zentrierungsfach\u201c genannt (vgl. RICHTER 1993) .<\/p>\n<p>Diese unterschiedlichen Beinamen weisen allerdings auch auf ein gewisses Ma\u00df von Unsicherheit der Geographie dar\u00fcber hin, was sie bei der nahezu unendlichen Vielfalt ihrer m\u00f6glichen Objekte als eigentlichen Inhalt zu vertreten hat. Daher w\u00e4re es dem Selbstverst\u00e4ndnis des Faches f\u00f6rderlich, wenn es sich nicht nur als Mittler zwischen F\u00e4chern, sondern als eigenst\u00e4ndiges Fach im F\u00e4cherkanon der Schulen verst\u00fcnde. Seine Inhalte sind eine Verklammerung von Natur- und Kulturwissenschaften und damit von seinem inneren Selbstverst\u00e4ndnis her hochaktuell und modern: Alle Wissenschaften sind heute dazu aufgefordert, fach\u00fcbergreifend und f\u00e4cherverbindend zu arbeiten &#8211; ein Grundsatz, dem sich die Geographie eo ipso verbunden f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Das betrifft vor allem die Geographie an der Schule. Wenngleich sie durch die Kultusministerkonferenz dem \u201egesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld\u201c zugeordnet wurde, so zeigen doch Lehr- bzw. Bildungs- oder Rahmenrichtlinienpl\u00e4ne sowie Schulb\u00fccher deutlich von den unteren bis zu den oberen Klassenstufen, dass im Schulfach Geographie &#8211; wie es dem Fachverst\u00e4ndnis entspricht &#8211; natur- und kulturwissenschaftliche Inhalte mit beide vernetzender Methode behandelt werden. Insofern ist das Fach in der Schule einerseits f\u00fcr Sch\u00fcler<a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><sup>)<\/sup>, deren naturwissenschaftlicher Unterricht oft erst in der Mittelstufe einsetzt, ein schwieriges und f\u00fcr den Lehrer in der Stundenvorbereitung ein arbeitsaufwendiges, das es zudem erforderlich macht, stets auf aktuellem Wissensstand zu sein. Das bedarf der aufmerksamen Lekt\u00fcre neuer Literatur und der Sichtung der Medien.<\/p>\n<p>Andererseits aber f\u00fchrt die Zuordnung zu den Gesellschaftswissenschaften und der Charakter des Schulfaches Geographie als \u201eNebenfach\u201c zumindestens in der Unter- und Mittelstufe dazu, dass bestimmte F\u00e4cherkombinationen sowohl bei der Wahl der Leistungs- bzw. Neigungskurse der Sch\u00fcler in der Oberstufe des Gymnasiums als auch bei der Lehrerausbildung oft nicht m\u00f6glich sind. Das betrifft vor allem die Kombination von Geographie und Naturwissenschaft. Die naturwissenschaftlichen Geowissenschaften haben dies erkannt und fordern die entsprechende \u00c4nderung der Abiturvorschriften und der Ausbildungsrichtlinien f\u00fcr Lehrer (\u201eLeipziger Erkl\u00e4rung\u201c der Alfred-Wegener-Stiftung u.a. (1996) und \u201eLeipziger Memorandum\u201c (1999) der Konferenz der geowissenschaftlichen Fakult\u00e4ten an den Hochschulen Deutschlands).<\/p>\n<p>Zugleich wurde von Seiten der Politik in den 1980\/90er Jahren deutlich das Schulfach Geschichte gest\u00e4rkt. Geschichtliche Kenntnisse wurden stets genannt, wenn es darum ging, unverzichtbare Bildungsinhalte zu bezeichnen &#8211; geographische Inhalte wurden von Seiten der Politik deutlich geringer eingestuft, wenngleich dar\u00fcber geklagt wurde, dass das Interesse der Jugendlichen f\u00fcr politisches Gestalten immer weiter abnehme. Gerade das kann durch die Behandlung z. B. von Inhalten zur\u00a0 Raumordnung und St\u00e4dteplanung im Fach Geographie gest\u00e4rkt und ge\u00fcbt werden. Inzwischen hat aber auch die Disziplin Geschichte bemerkt, dass die Behandlung historischer Inhalte ohne den Raum, in dem sie sich abspielten, nicht m\u00f6glich ist. Unter dem Stichwort \u201eBig History\u201c (DIAMOND 1997, SPIER 1998) werden nun Historiker dazu aufgerufen, auch die Bedingungen des Raumes, also die geographische Dimension, bei der Behandlung ihrer spezifischen Inhalte zu ber\u00fccksichtigen. Die Fachverb\u00e4nde der Lehrer\/innen f\u00fcr Geographie, Geschichte und Gemeinschaftskunde haben die inhaltliche Zusammengeh\u00f6rigkeit auch dieser drei F\u00e4cher in der \u201eW\u00fcrzburger Erkl\u00e4rung\u201c (1995) festgeschrieben.<\/p>\n<p>Die Behandlung geowissenschaftlicher &#8211; und damit auch geographischer &#8211; Inhalte in den Schulen ist in der \u00d6ffentlichkeit unumstritten. Politiker werden nicht m\u00fcde, die Bedeutung geographischer Inhalte f\u00fcr die Allgemeinbildung der Sch\u00fcler\/innen zu betonen, wie beispielsweise der Ministerpr\u00e4sident des Landes Baden-W\u00fcrttemberg anl\u00e4sslich des 23. Deutschen Schulgeographentages 1992 in Karlsruhe:<\/p>\n<p>\u201eDie Schulgeographen erf\u00fcllen mit ihrem Unterricht wichtige Aufgaben. Sie machen den jungen Menschen die Wirkung ihres Verhaltens im Heimatraum bewusst. Durch die Unterrichtung \u00fcber andere L\u00e4nder der Erde weiten sie gleichzeitig den Horizont der Jugendlichen und lassen sie erkennen, dass ihre Heimat vielf\u00e4ltig mit der Welt insgesamt verbunden ist. Sie veranschaulichen Einheit und Besonderheit, Eigenst\u00e4ndigkeit und Abh\u00e4ngigkeit von der Welt. Die Geographie ist unverzichtbarer Bestandteil eines modernen und zukunftsorientierten Unterrichts.\u201c (<i>Erwin Teufel, Mai 1992<\/i>)<\/p>\n<p>Untersuchungen zum Bild des Geographieunterrichts in der \u00d6ffentlichkeit (z. B. K\u00d6CK 1997<i>) <\/i>machen deutlich, dass der Geographieunterricht in seinen Inhalten und Methoden\u00a0 durchweg positiv bewertet und angesehen wird. Klischeehafte negative Meinungen \u00fcber den Geographieunterricht, die immer wieder zu h\u00f6ren sind, werden rundweg abgelehnt: \u201eErdkunde ist haupts\u00e4chlich Topographie\u201c von 80 % der Befragten, \u201eErdkunde ist anspruchslos\u201c von 95 %, \u201eErdkunde kann man doch\u201c von ebenfalls 95 % und der Satz \u201eErdkunde kann man durch Reisen\/Medien lernen\u201c wird von 28 % abgelehnt und immerhin von 70 % mit \u201estimmt nur zum Teil\u201c beantwortet.<\/p>\n<p>Gleichwohl wird das Fach Geographie (bzw. Erdkunde) von den Kultusbeh\u00f6rden der L\u00e4nder geradezu stiefm\u00fctterlich behandelt. In keinem Land wird Geographieunterricht in allen Klassenstufen und allen Schularten zweist\u00fcndig unterrichtet. Stattdessen finden sich wiederholt Einst\u00fcndigkeit, die von P\u00e4dagogen polemisch, aber nach den Erfahrungen aus dem Schulalltag nicht unberechtigt als \u201eKeinst\u00fcndigkeit\u201c bezeichnet wird, und vor allem in zahlreichen L\u00e4ndern die Unterrichtung geographischer Inhalte in gesellschaftswissenschaftlichen Integrationsf\u00e4chern, in denen die Anteile der jeweiligen Fachinhalte in der Schulpraxis letztlich der Beliebigkeit unterliegen, geographische Bildung somit nicht gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n<p>Die Erkenntnis, dass es allerdings notwendig w\u00e4re, die wichtigen geographischen Inhalte in der Schule doch zu unterrichten, f\u00fchrte in den vergangenen Jahre verst\u00e4rkt dazu, diese Inhalte in einen \u201ef\u00e4cherverbindenden Bereich\u201c zu schieben. In Form von Projektarbeit sollen die Sch\u00fcler die entsprechenden Inhalte aufarbeiten.<\/p>\n<p>In der Praxis f\u00fchrt das aber oft dazu, dass\u00a0 die Projekte in Zeiten durchgef\u00fchrt werden, in denen dem Unterricht durch bestimmte Bedingungen die erforderliche Ernsthaftigkeit genommen wurde, wenn beispielsweise die Projekttage in den Tagen nach den Versetzungskonferenzen am Schuljahresende durchgef\u00fchrt werden. Au\u00dferdem sind nicht alle Themen, die in einigen L\u00e4ndern sogar im Lehrplan als verbindlich ausgewiesene \u201ef\u00e4cherverbindende Projekte\u201c durchzuf\u00fchren sind, geowissenschaftlichen Inhalts, so dass nur ein Teil der Sch\u00fcler sich im Projektunterricht mit den Inhalten besch\u00e4ftigt, die wegen ihrer inhaltlichen Bedeutung und der Ein\u00fcbung methodischer F\u00e4higkeiten eigentlich zum Fundamentum des modernen Schulunterrichts geh\u00f6ren m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Insbesondere erweist sich auch die Zuordnung der Geographie in gesellschaftswissenschaftliche Integrationsf\u00e4cher als problematisch, und zwar nicht nur deswegen, weil dadurch die Gefahr gegeben ist, dass der wichtige naturwissenschaftliche Anteil geographischer Inhalte zu wenig ber\u00fccksichtigt wird. Es liegen Erfahrungen aus den USA vor. Dort ist man zugunsten des Fachunterrichts wieder abgekommen von sozialwissenschaftlichen Kombinationsf\u00e4chern, weil im Zusammenhang dieser unscharf definierten F\u00e4cher insbesondere geographische Anteile sowohl zeitlich als auch inhaltlich vernachl\u00e4ssigt wurden. In den 1980er Jahren stellte man in den USA dementsprechend einen \u201eerschreckenden geographischen Analphabetismus\u201c fest, der auf der Grundlage von\u00a0 <i>\u201eGoals 2000 &#8211; Educate America Act\u201c\u00a0 <\/i>zu energischen, wenngleich dezentralen kultuspolitischen Ma\u00dfnahmen f\u00fchrte. In den USA ist \u201eRediscovering Geography\u201c das bildungspolitische Schlagwort geworden, dem gerade nach dem 11. September 2001 und der erneut festgestellten Unkenntnis \u00fcber andere L\u00e4nder und Kulturen, aber auch angesichts der neuen Hinwendung zum eigenen Land ein neues Gewicht zukommt.<\/p>\n<p>Das Schulfach Geographie oszilliert zwischen anerkannter Bedeutung f\u00fcr die Bildung der zuk\u00fcnftigen, m\u00fcndigen Staatsb\u00fcrger und der bewussten Vernachl\u00e4ssigung in der Praxis. Es kann angenommen werden, dass das geringe Interesse der Jugendlichen f\u00fcr das Geschehen im \u00f6ffentlichen Raum und an der nachhaltigen Bewahrung der Lebensbedingungen auf der Erde &#8211; wie sie z. B. die Shell-Studie 2002 nachgewiesen hat &#8211; auch ihre Grundlage in der faktisch geringen Vermittlung geographischer Bildung hat. Um so mehr bedarf es der Anstrengungen der Fachlehrer f\u00fcr Geographie, aus ihrer p\u00e4dagogischen Verantwortung\u00a0 f\u00fcr die ihnen in der Schule anvertrauten Kinder und\u00a0 Jugendlichen heraus auch abseits der f\u00fcr den Geographieunterricht zur Verf\u00fcgung stehenden Unterrichtsstunden geographische Bildung zu vermitteln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Literatur:<\/b><\/p>\n<p>Alfred-Wegener-Stiftung f\u00fcr Geowissenschaften in Gemeinschaft mit der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Geographie e.V. und dem Institut f\u00fcr L\u00e4nderkunde in Leipzig (1996): Leipziger Erkl\u00e4rung zur Bedeutung der Geowissenschaften in Lehrerbildung und Schule. (K\u00f6ln, M\u00fcnchen.)<\/p>\n<p>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Geographie (Hrsg.) (2003): Grunds\u00e4tze und Empfehlungen f\u00fcr die Lehrplanarbeit im Schulfach Geographie. (Bonn.)<\/p>\n<p>Deutsche Shell (Hrsg.) (2002): Jugend 2002. Zwischen pragmatischem Idealismus und robustem Materialismus. (Frankfurt am Main.)<\/p>\n<p>Diamond, Jared (1997): Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften. 2. Auflage, Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>Ehlers, Eckart, und Hartmut Leser (Hrsg.) (2002): Geographie heute &#8211; f\u00fcr die Welt von morgen. Gotha und Stuttgart. = Perthes Geographie Kolleg.<\/p>\n<p>Konferenz der geowissenschaftlichen Fachbereiche an den wissenschaftlichen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland in Gemeinschaft mit der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Geographie e.V. (1999): Leipziger Memorandum zur Situation der Geographie an den Schulen in Deutschland. Leipzig.<\/p>\n<p>Harfes, Hans-Peter, und Roland Walter (Hrsg.) (1999): Die Erde im Visier. Die Geowissenschaften an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. (Heidelberg.)<\/p>\n<p>International Geographical Union &#8211; Commission on Geographical Education (1992): International Charter on Geographical Education. (o.O.)<\/p>\n<p>K\u00f6ck, Helmuth (1997): Zum Bild des Geographieunterrichts in der \u00d6ffentlichkeit. Gotha. = Perthes P\u00e4dagogische Reihe. Sonderband.<\/p>\n<p>Rediscovering Geography Committee, Board on Earth Sciences and Resources, Commission on Geosciences, Environment, and Resources, National Research Council (1997): Rediscovering Geography. New Relevance for Science an Society. Washington.<\/p>\n<p>Richter, Dieter (1993): Geographie als erdwissenschaftliches Zentrierungsfach. In: Geographie und Schule 15, Heft 84, S. 22-28.<\/p>\n<p>Spier, Fred (1998): Big History. Was die Geschichte im Innersten zusammenh\u00e4lt. Darmstadt.<\/p>\n<p>The National Council for Geographic Education (1994): Geography for Life. National Geography Standards. Jacksonville.<\/p>\n<p>Verband Deutscher Schulgeographen e.V. (2003): Geowissenschaften und Globalisierung. Memorandum zur geographischen Bildung und Erziehung in Deutschland. (Bretten).<\/p>\n<p>Verband Deutscher Schulgeographen e.V. , Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V., Deutsche Vereinigung f\u00fcr Politische Bildung e.V. (1995): W\u00fcrzburger Erkl\u00e4rung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe. http.\/\/www.erdkunde.com\/info\/wburg.htm<\/p>\n<p><em>Aus:\u00a0 Schallhorn, Eberhard (Hrsg.): Erdkunde-Didaktik. Praxishandbuch f\u00fcr die Sekundarstufe I und II. Berlin 2004, S. 9-13.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Im Folgenden wird f\u00fcr weibliche und m\u00e4nnliche Formen einheitlich die m\u00e4nnliche Form gew\u00e4hlt. Das ist neutral gemeint und dient allein der M\u00f6glichkeit zu einfacheren Formulierungen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00a9 Eberhard Schallhorn Geographie in \u00d6ffentlichkeit, Lehre, Praxis und Unterricht. &nbsp; Als der kleine Prinz in Antoine de Saint-Exup\u00e9rys gleichnamiger Erz\u00e4hlung w\u00e4hrend seiner Reise auf den sechsten Planeten kam,&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/230"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=230"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/230\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":294,"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/230\/revisions\/294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schallhorn.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}